Nach der Sommerpause mit vielen Trainingseinheiten sollte am letzten Wochenende mit dem HEFA Cup für die Damen die erste Standortbestimmung stattfinden. Da auch noch die Pokalauslosung „dazwischen“ kam mussten die Damen allerdings gleich zweimal ran. Für den Samstag war das Turnier vorgesehen und am Freitagabend empfing man die HFF Munkbrarup zum Pokalspiel, die dieser Zeit dankenswerter Weise zugestimmt haben.
Ein echter Prüfstein meinte dann auch Trainerin Moni Witt. Einerseits das Duell gegen einen Mitaufsteiger in die Landesliga und am Samstag zwei Spiele über jeweils 50 Minuten gegen unbekannte Gegner. Allerdings musste sie am Freitag ohne Lisa und Maike Lanckow auskommen und auch Kristin Renk sowie Jule Eggers mussten wegen anderer Termine passen, so dass Moni auf Vanessa Kelsch im Tor zurückgreifen musste, die auch gerne aushalf.
Es entwickelte sich ein gutes Pokalspiel in dem beide Abwehrreihen dominierten. Nach dem Zwischenstand von 3:3 kam Munkbrarup etwas besser ins Spiel und konnte in der Folge eine 4:7 Führung herauswerfen. Bei der HSG haderte man mit einigen unvorbereiteten Würfen und erst als die Aktionen im Angriff zwingender wurden kam man auch hier zu Erfolgen. Bis zur 21. Minute gelang so der 7:7 Ausgleich, der bis zur 28. Minute Bestand hatte ehe die Gäste noch zwei Tore zur 7:9 Pausenführung werfen konnten.
Auch die zweite Halbzeit war ein absolutes Wechselbad der Gefühle. Die HSG startete furios und konnte innerhalb von 6 Minuten das 7:9 in eine 10:9 Führung umwandeln. Doch auch weiterhin wirkte der Angriff noch nicht flüssig genug, zudem sorgten viele Unterbrechungen für einen zähen Spielfluss. Anders sah das Spiel der Gäste aus. Ausgleich per Gegenstoß, Rückraumtor sowie ein weiterer Gegenstoß und man lag wieder mit 10:12 in Front den die HFF bis zur 44. Minute sogar auf 10:15 ausbaute. Erst jetzt fingen sich die Damen der HSG wieder und konnten ihrerseits wieder punkten. Über 11:15 in der 46. Minute gelangen in den nächsten 2 Minuten 3 Tore zum Anschluss (14:15) und als in der 52. Minute der umjubelte 15:15 Ausgleich fiel war alles wieder offen. In der Schlussphase hatten die HSG Damen die Möglichkeit das Spiel noch zu gewinnen. Doch reichte eine 18:16 Führung 3 Minuten vor Schluss nicht und die HFF konnte durch zwei Ballverluste der HSG zum 18:18 Endstand ausgleichen.
Verlängerung! Die erste Halbzeit der Verlängerung ging klar an die Gäste die auf 18:20 davonzogen und nach dem Wechsel mit dem 18.21 sogar eine Vorentscheidung herauswarfen, den HSG Damen gelang lediglich noch eine Resultatkorrektur zum 20:22 Endstand.
Auch wenn im ersten Moment die Enttäuschung über die vergebene Chance überwiegte zog Trainerin Moni Witt doch ein insgesamt positives Fazit. Einstellung, Rückzugsverhalten und Deckungsarbeit haben gestimmt, wenn wir unsere Schwäche im Angriff noch abstellen habe ich keine Bedenken die klasse zu halten. Positiv sah sie auch die Leistung der beiden Youngster die den Weg aus der A-Jugend in die Damen gehen mussten, wenn die beiden so weiter machen werden sie ihre Einsatzzeiten sukzessive steigern.
Für die HSG spielten: Vanessa Kelsch (TW), Daniela Küster, Lina Sandkamp (6), Laura Sandkamp (6), Merle Schuhmacher (1), Nicola Sandkamp (2), Katharina Asmussen, Lea Sambale, Jana Schulze (1), Sina Vollstedt, Franziska Herrmann (4),

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1. Damen mit Härtetest am letzten Wochenende
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