Wie so oft in den letzten Monaten hing das Damoklesschwert in Form von Corona über dem Spieltag am letzten Wochenende. Wird gespielt oder abgesagt? Etliche Partien fielen der Pandemie zum Opfer. Dabei freuten sich die Damen der HSG KreMü auf dieses Spiel, hatte man doch nach dem Auftakt am 25.09. in Mildstedt schon wieder eine vier wöchige Pause durchzustehen.
Doch es ging los, die Kreise Flensburg und Steinburg stehen noch gut da und die SG Mittelangeln hatte sich trotz großer personeller Probleme (nur 9 Spielerinnen standen zur Verfügung) auf den Weg in die Münsterdorfer Halle gemacht. Vielen Dank für dieses sportliche Verhalten.
Die Gastgeberinnen hatten unter der Woche gut trainiert und gingen selbstbewusst in dieses Duell natürlich wollte man beide Punkte auf der Habenseite verbuchen. Mit dabei waren mit Mariel Sommer und Astrid Amekpo beide Torhüterinnen aus der A-Jugend der HSG, da Kristin Renk nach überstandener Krankheit noch nicht ganz fit war. Mit Melina Schmidt und Jasmin Mogge waren auch erstmals beide Neuzugänge mit von der Partie. Verzichten musste die Mannschaft auf Lisa Lanckow, Franzi Herrmann und Sonja Stieper.
Von Beginn an war der Mannschaft ihre Spielfreude anzumerken, sie spielte sehr aufmerksam in der Abwehr, die mit der überragenden Kristin Renk einen großen Rückhalt hatte und zeigte ihr schnelles Umschaltspiel mit viel Tempo und Ballgewinnen. So wurden die Gäste förmlich überrollt und sahen sich schon in der 11. Minute durch Tore von Laura, Lina und Jule mit 0:6 im Rückstand, ehe der erste Treffer gelang. Auch in den Folgeminuten behielt die Mannschaft das Tempo bei und konnte über 10:3 (Katharina Asmussen) bis zur Halbzeit trotz drei verworfener Strafwürfe eine 14:4 Führung herauswerfen.
Auch der zweite Durchgang begann mit einem Tor der HSG Damen doch hatten sich die Gäste besser auf das Spiel eingestellt, spielten homogener und vor allem druckvoller im Angriff und konnten die restliche Spielzeit ausgeglichener gestalten. Jana Schulze stellte zwar den alten Abstand wieder her (16:6) aber die Spielerinnen aus Mittelangeln blieben jetzt dran. Experimente in der Abwehr, weniger Tempo, mehr gebundenes Spiel im Angriff. Auch hier zeigten sich die Schützlinge von Trainerin Moni Witt gut gerüstet. Katharina Asmussen konnte die Strafwürfe in der zweiten Halbzeit erfolgreich gestalten und die Tore verteilten sich auf mehr Spielerinnen. Die Resultatsverbesserung der Gäste 18:11 (40. Minute) konnten Merle und Sina wieder auf 9 Tore erhöhen. Bei diesem Abstand sollte es dann auch bleiben, Gina markierte drei Minuten vor Schluss das 26:17 und Katharina mit ihrem dritten 7m Tor sowie drei Mal Lina Sandkamp stellten dann den 31:20 Endstand her.
Weiter geht es voraussichtlich am 01.11.2020 um 19:00 Uhr in Wattenbek.
Für die HSG spielten: Kristin Renk (TW), Mariel Sommer (TW), Astrid Amekpo (TW), Sina Vollstedt (2), Jule Eggers (6), Laura Sandkamp (6), Lina Sandkamp (10), Gina Tüchsen (1), Jana Schulze (1), Merle Schuhmacher (1), Katharina Asmussen (4), Jasmin Mogge, Melina Schmidt.

1. Damen auch im zweiten Spiel erfolgreich!
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