Zum erwartet schweren und spannenden Duell kam es für die Damen am Samstag im Spiel gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn, die HSG WaBo2011. Gewarnt von der Niederlage im Hinspiel aber mit viel Selbstvertrauen aus den letzten fünf teilweise furiosen Siegen wollten die Damen mit einem weiteren Sieg den Grundstein legen um weiterhin an der Spitze der Liga zu verweilen.
Verzichten in diesem Spiel musste Trainerin Moni Witt auf Lisa Lanckow und Hanna Sierck die beide gesundheitlich angeschlagen auf der Bank Platz nahmen und auf Urlauberin und Abwehrchefin Merle Schuhmacher. Fit meldete sich dafür zum ersten Mal Neuzugang Jule Eggers.
Mit Beginn der ersten Halbzeit zeigte WaBo, dass sie keineswegs als Punktelieferant herhalten wollten. Gut eingestellt auf ihren Gegner spielten sie defensiv in der Abwehr und nutzten entstandene Lücken in der Abwehr der HSG KreMü konsequent. Folgerichtig gingen sie in der dritten Minute mit 0:1 in Führung und bauten diese trotz des zwischenzeitlichen 1:1 durch Franzi Herrmann über links außen auf 1:3 in der 4. Minute aus. Katharina Asmussen verkürzte für die HSG zwar in der 6. Minute auf 2:3 allerdings konnte WaBo innerhalb von nur einer Minute zum 2:5 kontern. Absetzen konnten die Gäste sich aber nicht. Lina Sandkamp und Franzi zweimal per 7m Strafwurf erzielten den 5:6 Anschluss. In den folgenden Minuten waren es Nicola Sandkamp mit einem tollen Tor aus dem Rückraum und Lina Sandkamp per Gegenstoß die nicht nur die Führung in Grenzen hielten, sondern in der 18. Minute sogar den 8:8 Ausgleich markierten. Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit zeigten dann ein noch engeres ausgeglichenere Spiel als die HSG durch Tore von Nicola und Franzi postwendend die Gästeführung ausgleichen konnte, als Lina Asmussen im nächsten Angriff die erste Führung (11:10) erzielte kam sogar so etwas wie Euphorie auf, die allerdings der Ausgleich der Gäste gleich wieder zunichte gemacht wurde. Mit 11:11 ging es dann in die Halbzeitpause.
Natürlich wünschten sich die Spielerinnen sowie die zahlreichen Zuschauer einen etwas anderen Verlauf der zweiten Halbzeit, bisher verhinderte die Chancenverwertung ein besseres Ergebnis, dazu fehlte so ein wenig die Leichtigkeit der letzten Spiele.
Doch auch die zweite Halbzeit zeigte ein zähes Ringen beider Mannschaften um jeden Ball und den Sieg. Die sofortige Führung von WaBo glich Nicola noch aus doch danach gelang den Gästen durch zwei 7m Tore wiederum eine 2 Tore Führung ehe Laura Sandkamp mit ihren ersten beiden Toren an diesem Tag den Ausgleich herauswarf. Doch es blieb auch weiterhin bei diesem Muster, WaBo legte zwei oder sogar drei Tore vor ehe der HSG KreMü zumindest der Anschluss gelang. Mit ein wenig Glück gelang Lina im Nachwurf nach einem Lattentreffer das 15:16 und Jule hielt mit zwei Treffern aus dem Rückraum beim 17:19 den Rückstand bei zwei Toren. Als Nicola nach einem von Maike Lanckow gehaltenen Strafwurf dann in der 50. Minute auf 18:19 verkürzen konnte schien noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen und ein Punktgewinn möglich. Über das 19:20 ebenfalls durch Nicola und das 20:21 durch Laura hielt die Mannschaft diese kleine Flamme noch am Brennen aber leider war der Wind am heutigen Tag zu stark. WaBo konterte geschickt und erzielte bis zur 58. Minute drei Tore in Folge und machte damit den Sack zu. Jule Eggers war es dann vorbehalten die beiden letzten Tore zum 22:24 Endstand zu erzielen.
Das Fazit fiel dann auch etwas verhalten aus. Natürlich sind wir enttäuscht sagte Trainerin Moni Witt, wir haben schon gehofft das Spiel gewinnen zu können. Aber ich muss meiner Mannschaft trotzdem ein Kompliment machen, sie hat nie aufgegeben und bis zur letzten Minute alles versucht. WaBo war ein starker Gegner der uns das Leben extrem schwer gemacht hat und am Ende verdient gewonnen hat.
Weiter geht es für die Damen am kommenden Samstag um 14:00 Uhr gegen die SG Kollmar/Neuendorf 2.
Für die HSG spielten: Vanessa Kelsch (TW), Alina Schulze, Daniela Küster, Laura Sandkamp (3), Lina Sandkamp (4), Nicola Sandkamp (5), Jule Eggers (4), Katharina Asmussen (1), Maike Lanckow (TW), Lea Sambale, Lina Asmussen, Franziska Herrmann (1)

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1. Damen am Wochenende ohne Happy End
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