Am Freitag startete unsere HSG mit insgesamt sechs Mannschaften ins Abenteuer Pfingstturnier
Lenste-Cup. Nach einer entspannten Busanreise wurden unseren Teams durch die Betreuer die
Zelte zugewiesen. Unsere mJD war mit dem kompletten Kader angerückt. Erste Freude: Die 
Betreuer haben ihr eigenes Zelt, also "sturmfreie Bude". Nach der ersten Zeltinspektion war uns
als Trainer und Betreuer nicht so ganz klar: Wer schläft wo, in welche Richtung, mit wem oder
auch neben wem. Egal, hauptsache das Zelt geht zu. Ab zum ersten gemeinsamen Abendbrot.
Welch Erstaunen, hier muss man ja alles selber machen. Super Service! Aber mit der Zeit 
funktionierte der Tischdienst immer besser. Von Tisch ertränken bis wozu Lappen und Wasser,
ich hab doch zwei Hände. Erster Abend und gleich die Ansage vom Trainer: Lagerruhe 23 Uhr
und erstes Turnierspiel am Samstag um 9:15 Uhr. Für die Nacht hatten wir als Betreuerteam
Starkregen und Gewitter bestellt. Auch alles ganz pünktlich angekommen. So kroch jedenfalls
keiner mehr aus dem Zelt. Am Samstag schnell mal drei Vorrundenspiele gewonnen. Endlich
Freizeit und die Beine und Seele baumeln lassen. Da war ja noch die Dönerwette. Wo ist der
Bus? Wie schon wieder in Itzehoe! Also Fußmarsch in die Stadt. Hat sich aber gelohnt. Döner
groß wie Melonen! Zweite Nacht schon wieder Ruhe um 23 Uhr. Viertelfinale am Sonntag um
9:30 Uhr. Der Trainer ist nicht nur streng sondern auch noch ergeizig. Nach der zweiten Nacht
waren doch alle Küchenregeln vergessen, haben wir aber trotzdem hinbekommen. Viertelfinale
deutlich gewonnen und nun immer noch keine Freizeit. Trainer meint: Körperspannung hochhalten,
wir spielen unser Halbfinale um 13:00 Uhr. Nach dem Spiel wurde dann allen bewußt, wir sollen
auch zum Turnierende im Finale antreten. Wo bleibt eigentlich die versprochene Pizza? Leider
haben wir dann das Finale unglücklich nach Verlängerung verloren. Aber nach der großen
Siegerehrung  und einem tollen gemeinsamen Pizzaessen mit der gesamten HSG endlich Freizeit
bis zum nächsten Morgen. Unsere Truppe war auch am Abreisetag hochmotiviert. Alles verpackt
nur noch das Zelt säubern. Wo bleibt die Putzfrau (Mutti)? Kommt nicht, also selbst ist der Mann!
Nach einer sehr ruhigen Heimreise war unser Abenteuer Lenste viel zu schnell zu Ende.
Auf der Saisonabschlußfeier habe ich versprochen: Wir holen alles Versäumte nach. Und wir haben
es nachgeholt. Wir haben alles gemeinsam gemeistert: Vom Küchendienst, Suche nach Verlorenem,
kleine Wehwehchen bis zum Heimweh. Einer für Alle, Alle für Einen. Für Torben und mich war es
mit Euch wie ein kleiner Urlaub.
PS: Sportlicher Bericht folgt
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mJD mit starkem Auftritt beim Lenste-Cup
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